Dimension n

02_01 intro ohrenquallen

reporter: hallo holla. willkommen zu einer weiteren interstellaren mission durch den elektrokosmos von und mit dimension n

dimension n: jawohl

reporter: jetzt nach langer zeit ein weiteres poroeses abenteuer – pixelfisch

dimension n: auch richtig

reporter: wenn man sich das so anhoert, moechte man ja nicht meinen, dass sie davon leben koennen. was also tut ein mensch wie sie ausser blumengiessen und aktionsbuegeln, einmal angenommen?

dimension n: nun ja, ich bin gesellschaftlich nicht anerkannter volkswirt ohne abschluss. hauptberuflich bin ich mit den gedanken woanders, aber mein geld verdiene ich anstaendig, indem ich einer frau mit schreibtisch an den knien jeden monat neue geschichten von interesse vortrage. sie koennen mich also als eine art dichter und denker sehen.

reporter: von der volkswirtschaft zu musik also. wie haben sie denn diesen kleinen schritt bewerkstelligt?

dimension n: ich habe entsprechende software kopiert und auf meinen rechner gespielt, wo nun bis zu 250 – es werden immer mehr – schlappnasenklapphoerner nach einem von mir eigens erstellten zufallsprinzip noten bekannter musikingenieure in eine eigens dafür vorgefertigte klappiatur einspeisen. dadurch entsteht dann also meine musik.

reporter: is‘ nich‘ wahr. koennen die auch jazz? schliesslich hat dieses marktsegment das groesste potential.

dimension n: interessant, dass sie fragen. irgendwie koennen die das nicht. allerdings, bei einer fehlstellung der besamungsnadel passiert das, was sie hier hoeren, da es sich eigentlich um eine reine electro rasse handelt.

reporter: na dann, gitarrensolett!

dimension n: aber gerne

reporter: prima. schuess.

dimension n: bis gestern!